Ein kalter, kahler Kellerraum, ein provisorischer Schreibtisch, ein Drucker.
Nur 10 Quadratmeter Platz in einer unpersönlichen, kühlen Atmosphäre - und doch Raum
genug für Enthusiasmus, Kreativität und Engagement.

Vor zehn Jahren begann Reimund Kopps Karriere als Fachmann für Digitaldruck. Damals
machte er sein Hobby erst einmal nur zum Nebenberuf.


Erstes Büro im hauseigenen Keller

Sein erster Auftrag: 50 Visitenkarten für einen Elektriker. Das Besondere:
der Handwerker möchte sein Foto in der Visitenkarte integriert wissen.
Kein Problem für den damals 34jährigen Kopp. Als er gerade an seinem ersten Auftrag arbeitet, bekommt er Besuch von einem Abteilungsleiter der Firma Knorr-Bremse in München.
Dieser beobachtet Reimund Kopp bei der Bearbeitung des Elektriker-Fotos und vergisst den
eigentlichen Grund seines Besuchs. Er hat eine Idee: „Könnten Sie auch das Bild eines
Kompressors freistellen, den Hintergrund in der Firmenfarbe einfärben und die einzelnen
Baugruppen beschriften?“ Noch ohne zu wissen, wie das funktionieren soll, sagt Reimund Kopp
den Auftrag zu. In vielen Nachtschichten arbeitet er sich in die neuen Anforderungen ein
und meistert die Herausforderung mit Bravour.


Gewinn in hochwertige Maschinen investiert

Die nächsten drei Jahre sollte die Firma Knorr-Bremse sein größter Kunde werden.
Nach mehreren kleinen Aufträgen erstellt Reimund Kopp in regelmäßigen Abständen
mehrsprachige Produktkataloge für den weltweit führenden Hersteller von Bremssystemen
für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Mit Knorr-Bremse stimmt auch die Bezahlung.
Da Reimund Kopp nach wie vor seiner hauptberuflichen Tätigkeit nachgeht, kann er seinen
Gewinn komplett in moderne Geräte investieren. Im Laufe der Jahre stellt er sich einen hoch-
wertigen Maschinenpark zusammen. Sein Büro und der Standplatz für die Geräte nehmen
inzwischen das ganze Haus in Beschlag.

Weil Reimund Kopp sich erstklassige Geräte leistet, kann er den Kunden beste Qualität bieten.
Die Mundpropaganda zufriedener Kunden ist seine beste Werbung. Der Erfolg kommt ins Rollen;
die Auftragslage wird immer besser.


Ausbildung zum „Microsoft Certified Systems Engineer“

Zusätzlich zu seinem technischen Equipment, will Reimund Kopp sich durch eine gezielte
Ausbildung eine solide Basis schaffen. 1999 absolviert er die Ausbildung zum „Microsoft Certified Systems Engineer“ für das damalige Betriebssystem Windows NT, dass mit einem Meistertitel im Handwerk verglichen werden kann.
Im selben Jahr gründete er auch seine Firma EDVNET.


Selbständigkeit seit dem Jahr 2000

Seine berufliche Qualifikation und die Firmengründung sind der endgültige Startschuss für die Selbständigkeit im Jahr 2000.

Bereits ein Jahr später platzen die Räume im eigenen Haus aus allen Nähten. Ein externes Büro
wird angemietet: Der Firmensitz in der Freisinger Straße 7 in 85258 Weichs.

Seit der Eröffnung seines Büros weitet Reimund Kopp seine Geschäftsfelder immer mehr aus.
Viele Anfragen kommen aus dem Gewerbebereich. Doch mit der Geschäftseröffnung in der
Freisinger Straße und der damit verbundenen Präsenz in der Öffentlichkeit finden auch mehr
und mehr Home-User den Weg zu EDVNET. Inzwischen arbeiten ein Elektromeister, eine EDV
-Fachkraft, eine Fotografin, eine Journalistin sowie zwei weitere Mitarbeiter für Reimund Kopp.